Junge Leute aus dem Ruhrbistum reisen zum Weltjugendtag nach Panama

Auch Bischof Overbeck ist dabei, wenn sich in zwei Wochen rund 200.000 Jugendliche und junge Erwachsene aus aller Welt mit Papst Franziskus treffen.

Wenn Papst Franziskus in zwei Wochen nach Panama kommt, sind auch 40 junge Erwachsene aus dem Bistum Essen mit dabei. Sie machen sich am Dienstag, 15. Januar, auf den Weg, um in dem mittelamerikanischen Land gemeinsam mit rund 200.000 erwarteten Teilnehmern aus aller Welt den 34. katholischen Weltjugendtag zu feiern.

Wohnen werden die jungen Leute aus dem Ruhrbistum in einer Schule des Amigonianer-Ordens, in der rund 30 Kilometer westlich von Panama City gelegenen Stadt Chapala. In der ersten Reise-Woche treffen sie in der Schule bei „Tagen der Begegnung“ zunächst einheimische Jugendliche und Weltjugendtags-Gäste aus Spanien, Nicaragua und der Karibik. Auch Amigonianer-Bruder Anno aus Gelsenkirchen ist dann mit dabei.

Ab Dienstag, 22. Januar, sind die Teilnehmer aus dem Bistum Essen dann jeden Tag in Panama City unterwegs. Dort treffen sie sich mit Bischöfen zu Glaubensgesprächen und Gottesdiensten, zudem gibt es jede Menge Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen. Auch Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck kommt nach Panama – und das gewissermaßen in dreifacher Funktion: Wie alle Bischöfe beim Weltjugendtag trifft er sich mit den jungen Teilnehmern zu Glaubensgesprächen. Zudem ist Overbeck für das deutsche Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat verantwortlich, das im Rahmen des Weltjugendtags in Panama unter anderem mit deutschen Spenden geförderte Projekte vorstellt. Und als Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr wird Overbeck auch die zehn Soldaten treffen, die – organisiert von der Militärseelsorge – gemeinsam mit den Teilnehmern aus dem Bistum Essen nach Panama reisen.

Am Mittwoch, 23. Januar, kommt Papst Franziskus zum Weltjugendtag. Auf dem szenischen Küsten-Boulevard „Cinta Costera 1“ zwischen der Bucht von Panama und den Wolkenkratzern der mittelamerikanischen Metropole wird er den Jugendlichen aus aller Welt begegnen – und mit ihnen dort am Freitag, 25. Januar, auch den Kreuzweg beten. Den Höhepunkt des Weltjugendtags erleben die jungen Leute aus dem Ruhrgebiet am Samstag, 26. und Sonntag, 27. Januar, beim zweiteiligen Abschluss-Gottesdienst mit Papst Franziskus auf einem großen Gelände am Rande von Panama City: Nach einer abendlichen Vigil-Feier mit zehntausenden Kerzen übernachten die Teilnehmer auf dem Gottesdienstgelände unter freien Himmel und feiern dort am Sonntag die Abschlussmesse mit dem Papst. Am Montag und Dienstag geht es dann wieder zurück nach Deutschland.

Interkulturelle Jugendpastoral

Katarzyna Paczynska-Werner

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