Wettbewerb sucht zeitgenössische Weihnachtskrippe für St. Augustinus

„ars LITURGICA“ lädt Künstler aus dem In- und Ausland ein, ihre Ideen für die Gelsenkirchener Innenstadt-Kirche zu präsentieren.

Eine neue Weihnachtskrippe für die Gelsenkirchener Propsteikirche St. Augustinus – das ist in diesem Jahr die Aufgabe des Wettbewerbs „ars LITURGICA“. Künstler aus dem In- und Ausland sind eingeladen, sich in den kommenden Wochen Gedanken zu machen, wie die Weihnachtsgeschichte in dem bekannten Gelsenkirchener Gotteshaus künftig zeitgenössisch in Szene gesetzt werden kann. Am Freitag, 14. Juni, werden sich interessierte Künstler vor Ort ein Bild von der Innenstadt-Kirche machen und durch Pastor Mirco Quint und Vertreter der Initiative „ars LITURGICA“ über das Krippenprojekt informiert. Bis zum 4. September haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann Zeit, ihre Entwürfe einzureichen.

Zur Teilnahme eingeladen sind Gestalter, Designerinnen, Architektinnen und Künstler freier und angewandter Bereiche. Sie können auch als Team arbeiten, müssen die eingereichten Arbeiten aber selbst entworfen und ausgeführt haben. „ars LITURGICA“ lobt 5000 Euro für den ersten Preis aus, für den zweiten 3000 Euro und für den dritten 1000 Euro. Die Ausschreibungsunterlagen und weitere Informationen gibt es online.

Seit 2010 Evangelien-Einband, Fastentuch und Vortragekreuz

„ars LITURGICA“ ist eine vor allem von Vertretern aus dem Ruhrbistum getragene Initiative, die seit 2010 künstlerische Gestaltungswettbewerbe für sakrale Objekte organisiert. Seitdem wurden ein künstlerischer Einband für ein Evangelienbuch für die Pfarrei St. Johann in Duisburg-Hamborn realisiert, ein Fastentuch für die Heilig-Kreuz-Kirche in Gladbeck und ein goldenes Vortragekreuz für die Pfarrei St. Josef in Essen-Frintrop.

Unter der Leitung des Duisburger Prämonstratenser-Paters Philipp Reichling gehören zur „ars LITURGICA“-Jury die Liturgiereferentin des Bistums Essen, Jennifer Reffelmann, ihre mittlerweile nach Münster gewechselte Vorgängerin Nicole Stockhoff, die Leiterin der Essener Domschatzkammer, Andrea Wegener, der Bochumer Liturgiewissenschaftler Stefan Böntert, der frühere Beauftragte für Kirche und Kunst im Bistum Essen, Herbert Fendrich, und Andreas Poschmann vom Deutschen Liturgischen Institut in Trier.

Referentin für kirchliche Kunst

Jennifer Reffelmann

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